Ring*Con 2004

29. – 31. Oktober 2004
Maritim Bonn

Govannas mae liebe Herr der Ringe Freunde!

Wie unschwer zu erkennen ist, werde ich hier auf dieser Seite etwas über die Ring*Con 2004, die vom 29. bis zum 31. Oktober im Maritim Hotel in Bonn stattgefunden hat, berichten. Hier werde ich euch meine Eindrücke zu dieser Veranstaltung schildern.

Es sei noch dazugesagt, dass dies meine erste HdR-Convention ist, vielleicht erklärt dies meine überschwängliche Begeisterung. ^_^ Denn ich war begeistert und leider hat mich in den letzten Tagen die Realität auf grausamste Art und Weise wieder eingeholt, doch wie heißt es so schon: „Nach der Con ist vor der Con!“

Meine Conreise hat am Mittwoch begonnen. Vormittags war ich noch so fleißig und habe brav meine Übungen in der Uni besucht, auch wenn ich schon leicht abgelenkt war, dann ging es aber endlich auf, zuerst einmal nur nach Linz, wo ich mit Toby (Junger Toby und Vizepräsident der ÖTG) und Jürgen (Eol) Abendessen ging. Als wir heimkamen konnte ich es mir nicht nehmen lassen “Kill Bill Vol.1″ zum ersten Mal anzusehen.

Am nächsten Tag ging es dann wirklich gen Bonn. Leider verlief die Autofahrt nicht ganz so ohne Probleme wie wir dachten. Ein “Stunt” und schließlich Stau auf der A3 sorgten dafür, dass wir erst nach 10stündiger Fahrt und einer guten Portion weniger Nerven gegen halb neun im GSI (Gustav-Stresemann-Institut) ankamen. Dort trafen wir uns mit Martina, Christine und Gertrud, ebenfalls ÖTGler, und aßen im Hotelrestaurant zu Abend. Den ersten Abend verbrachten wir dann in der Piano-Bar im Maritim Hotel, das nur knappe fünf Minuten entfernt war.

Schließlich kam der Tag der Tage, einige ÖTGler stießen noch zu uns, und dann machten wir uns auf zur Ring*Con im Maritim und stellten uns brav für unsere Karten an. Außer der Toby, der hatte ja eine Pressekarte. Um rund 13 Uhr konnten wir dann endlich eintreten. Danach ging es auf in die Händlerhalle zum Shoppen für Freunde (SG1-Patches, Lesezeichen, etc.) und für mich selbst natürlich (SG1-Patches, Diadem da ich mein eigenes vergessen hatte und Buch).

Um 16:00 fand schließlich das erste Panel mit den Benzon-Brothers Jorn und Jarl statt. Sandro Kopp (Gildor und acht weitere Rollen) beglückte uns mit seinen Geschichten anschließend. Ich selbst empfand in als sehr nett und sympathisch, nicht nur weil er ganz süß aussieht, sondern auch weil er großer HdR-Fan ist. Er selbst war zuerst recht skeptisch dem Film gegenüber, entschloss sich aber doch, sich zu bewerben und nun hat er das Schlamassel, Horden von Fans, die ihm nachjagen (Ich natürlich nicht ^_^ Würde ich nie machen). Dasselbe gilt für die Benzon-Brother, Jorn und Jarl. Einfach nur cute, hoffe sie nächstes Jahr wieder zu sehen.

Endlich bekam ich auch mein verdientes Abendessen beim Chinesen. Wir haben so lange geschmaust, dass wir dachten, wir verpassen die Opening Ceremony, aber es ging sich noch gerade so aus. Insgesamt nahmen Leute aus 29 Länder (nein, es sind nicht 28 wie gesagt, die Organisation hat einen Iren vergessen) an der Convention teil. Die Vortragenden und Stars wurden vorgestellt, zuerst schien es so, als würde Billy Boyd an diesem Abend erst spät auftauchen, da der Flieger Verspätung hatte, er kam schließlich aber doch rechtzeitig und konnte nach der Ceremony sein erstes Panel halten.

Anschließend fanden die Panels mit Lawrence Makoare (Lurtz, Witchking, Gothmog), Mark Ferguson (Gil-galad) und Craig Parker (Haldir) statt. Eigentlich war ich dann auch ganz froh, dass es das für diesen Tag war, denn meine Augen drohten zuzufallen, so unterhaltsam Craig und Mark waren. Anschließend gingen wir zur Tanke und in die Piano-Bar etwas trinken, nun die fast komplette ÖTG. Gut, dass man uns dort nicht kannte.

Schon um 10:30 ging es dann am nächsten Tag mit dem Panel von Bernhard Hill weiter. Es war sehr interessant, was er erzählte. Ich habe an diesem Tag kaum mehr etwas getan. Ein Vortrag “Talk like a Rohir” und dann schon wieder das Panel von Sandro, dieses Mal eher zufällig, weil ich eigentlich dachte, ich würde in einem Streitgespräch landen. Aber lustig war es alle Male, besonders als Sandros Elbengewand irgendwie aufging. Den Rest des Tages verbrachte ich im “Grünen Drachen” und trank gemütlich Met mit Landsleuten (Hier übrigens schönen Gruß an euch. “Bisch koa Tiroler, bisch koa Mensch!” ^_^).

Am Abend in der Piano-Bar – ihr merkt die Preise haben uns nicht abgeschreckt – trafen wir auf Paul Norell (König der Toten) mit dem wir uns ganz nett unterhielten. Wir erzählten im, dass wir aus Österreich kommen und von der ÖTG sind. Er meinte, er wollte immer schon nach Salzburg und, dass er Mozart kennt. Wir machten Fotos und tratschten kurz. Als er sich dann verabschiedete, sagte er: “Greetings to Wolfgang.” Sehr verwirrend für die ÖTGler, denn heißt nicht auch unser Präsident Wolfgang.

Am letzten Tag machte sich dann auch der Schlafmangel bemerkbar. Ich stand mir meine Füße in den Bauch, weil die Autogrammstunde hinausgezögert wurde, bekam sie schließlich aber doch alle mit Widmung, auch wenn gewisse Billys eigentlich nicht widmen sollten. Nach der Ending Ceremony wurde auch ich sehr traurig, spülte meine Trauer aber mit einigen Gil-galad (ein Cocktail) runter und bekam sogar noch ein paar Fotos von und mit den Schauspielern.

Montags um zehn ging es dann wieder nach Linz, dieses Mal aber innerhalb sechs Stunden und dann ab nach Tirol, wo ich nun sitze, wieder zur Uni gehe und gewissen Elben nachtrauere.

Dies war nun ein kurzer Bericht aus meiner Sicht (ach das reimt sich ôO). Die Bilder die ich gemacht habe seht ihr auf den nachfolgenden Seiten. Viel Spaß damit und

Nach der Con ist vor der Con!

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