Sauron ist ursprünglich ein Maiar, wendet sich aber schließlich vom Weg des Guten ab und wird Melkors gefürchtester Anhänger. Als sein Meister, von dem er viele Künste erlernt hat, untergeht, beugt er sich nicht dem Willen der Valar und verbirgt sich in Mittelerde vor ihnen.
Er nimmt eine edle Gestalt an und im Jahre 1500 verführt er die Elbenschmiede von Eregion, die Ringe der Macht zu schmieden. Dann schafft er selbst den Einen Ring, der alle anderen Ringe beherrscht und erhebt sich so zum Herrn der Ringe. Doch seine Macht reicht nicht aus die Elben zu beseigen. So setzt er seine Hoffnung auf die Menschen.
Den Menschen Númenors kann er einreden, dass die Valar sie beherrschen wollen und so führt er den Untergang der Insel herbei. Einzig die Getreuen der Valar, unter ihnen Erendil und seine Söhne, können mit Schiffen nach Mittelerde entfliehen. Sauron verliert beim Untergang von Westerniss seinen schönen Körper, den er in Zukunft durch eine Schreckensgestalt ersetzt.
Der Dunkle Herrscher eröffnet den Elben nun den Krieg und wird von Südländern und Ostlingen, sowie seinen dunklen Armeen unterstützt. In der großen Schlacht am Ende des letzten Zeitalters wird ihm der Ring von Isildur von der Hand geschlagen, der den Ring dann an sich nimmt.
In den Jahren, in denen der Ring verloren geglaubt wird, irrt Saurons Geist durch die Lande und findet in Dol Guldur, im südlichen Düsterwald einen Unterschlupf und er sammelt seine Kräfte für seine erneute Machtgewinnung. Als er die Zeit für gekommen erachtet, bezieht er den Schwarzen Turm in Mordor wieder und bedroht die Menschen Gondors durch seine Anwesenheit.
Als nun der Ringkrieg naht, kommt er bis zuletzt nicht hinter die Aufgabe der Ringgemeinschaft, denn dass jemand den Ring vernichten könnte, daran glaubt er nicht, und so stirbt er als der Ring in die Schicksalsklüfte fällt.