Ilúvatar ist der “Vater des Alles”. Eru , “Der Eine”, ist unter den Elben sehr wohl bekannt, wird aber nie von ihnen angebetet, wie schließlich Menschen aus Númenor es tuen. Für die Eldar wohnt er außerhalb der Welt, dessen Schicksal er schon in jedes Detail bedacht hat, aber in das er nie eingreift. Aus seiner Gabe heraus, Gedanken in Formen, Körper und Klänge zu bringen, sind die Ainur entstanden. Zusammen mit ihnen gestaltet er Ea, “die Welt, die ist”. Er erfreut sich an seinen Geschöpfen, da sie anders sind als er, denn durch die Unverlöschliche Flamme haucht er ihnen ihr eigenes Leben ein, dass sie ohne seine Lenkungen führen können. Sein erschaffenes Werk enthält selbst für die Valar immer wieder große Überraschungen, wenn unvorhersehbare und neue Dinge, die nicht aus früheren Entwicklungen hervorgehen, geschehen.
Neben den Elben zählen noch die Menschen zu den “Kindern Ilúvatars”. Ihnen gibt er die “Gabe” der Sterblichkeit. Doch für sie ist es ein Fluch und keine Gabe und so fürchten sie ihn mehr, als dass sie ihn lieben. Und so kommt es auch nicht selten vor, dass sie an seiner ganzen Vollkommenheit zweifeln.