Arnor

Arnor (Sindarin für “Königsland”) ist das Dúnedain-Reich, das Elendil 3320 Z.Z. im Norden von Mittelerde gegründet hat. In der Blütezeit umfasst Arnor das ganze Land zwischen dem Gwathló-Bruinen und dem Lhûn.
Die erste Hauptstadt Annúminas wird am Ufer des Nenuial-Sees erbaut. Der Hof wird später nach Fornost, der größten Stadt des Landes, verlegt.

Als der zehnte König, Earendur, im Jahre 861 D.Z. stirbt, wird Arnor unter dessen drei Söhne aufgeteilt. Der Älteste erhält Arthedain. Da die Königslinien der beiden anderen Reiche, Cardolan und Rhudaur, aussterben, erhebt Arthedain im Jahre 1349 Anspruch auf die Herrschaft über ganz Arnor. Dies nutzen Angmar und Rhudaur als Vorwand, um Arthedain anzugreifen. Im Jahre 1974 fällt das Königreich.
Isildurs Erben werden Stammesfürsten der wenigen verbliebenen Dúnedain des Nordens, bis Arnor nach dem Ringkrieg wiederhergestellt wird.

Es ist auch als das “Nördliches Königreich” bekannt, wohingegen Gondor das “Südliche Königreich” ist.

[zum Lexikon]