Aman

Aman, was im Quenya soviel wie „gesegnet, frei von Unheil“ bedeutet, ist unter vielen Namen bekannt, darunter Segensreich, die Unsterblichen Lande oder der Alte Westen. Gemeint ist das Land im Westen von Arda, in das sich die die Valar zurückzogen, nachdem Melkor ihre erste Heimat zerstört hatte.

Die Grenze zu Mittelerde stellt das große Meer Belegaer dar. Im Westen grenzt es an Ekkaia, das Außenmeer.

Im Osten errichteten die Valar die Pelóri auf, die höchsten Berge der Welt. Ihr Gipfel, Taniquetil, ist die Wohnstätte von Manwe und Varda.

Die Klamm Calacirya, „Lichtspalt“, durch die Pelóri erlaubt dem Licht der zwei Bäume auch ein Stück der Ostküste zu bescheinen.

Dort befand sich dann Tirion, die Stadt der Vanyar und der Noldor.

Westlich der Berge befindet sich Valinor, das Land Valar. Die Gegenden, wo das Licht der Bäume nicht so stark ist, dass es die Sterne verdeckte, nennt sich Elende (Elbenland) Der von den Teleri bewohnte Küstenstreifen im Osten heißt Eldamar (Elbenheim). Von dort aus sieht man auf Tol Eressea, eine Insel auf der die Elben leben, die erst am Ende des Ersten Zeitalters oder später ankamen.

Südlich von Eldamar befindet sich eine gebirgige Einöde, Avathar („die Schatten“), wo Ungoliant hauste.

Im Norden schließlich reichte Aman dicht an Mittelerde heran. Das Ödlang ging hier in eine Eisregion über.

Menschen durften Aman nicht betreten. Nach der Umwälzung wurde der Sphäre jedoch entrückt, und es war Seefahrern nur mehr in verzauberten Elbenschiffen möglich, das Segensreich zu erreichen.

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