Hier findet ihre eine kurze Zusammenfassung über Bilbos Abenteuer mit den dreizehn Zwergen. Wer die Geschichte noch nicht kennt, sollte hier nicht mehr weiterlesen.
Bilbo Beutlin wird, als er gerade 50 Jahre alt wird, von Gandalf, dem Zauberer, mitten in ein Abenteuer gestoßen. Als Meisterdieb gehen mit ihm die dreizehn Zwerge Balin, Dwalin, Kili, Fili, Dori, Nori, Ori, Oin, Gloin, Bifur, Bofur, Bombur und Thorin Eichenschild auf die Reise. Bilbos Auftrag ist es, den Schatz des Einsamen Berges, den der Drache Smaug bewacht, zu stehlen. So brechen die Zwerge, Bilbo und Gandalf von Hobbingen auf und machen sich auf den Weg zum Nebelgebirge und weiter in den Osten.
Eines Abends nicht unweit von Bruchtal, es stürmt und regnet, kommen die Zwerge und Bilbo in eine heikle Situation. Drei Trolle nehmen sie gefangen und streiten bald darum, wie man sie denn wohl am Besten zubereiten soll. Einzig durch Gandalfs Einschreiten können sie schließlich entkommen. Der Zauberer schafft es, dass die Trolle sich so lange streiten bis die Sonne aufgeht und sie schließlich durch das Sonnenlicht zu Stein erstarren.
Daraufhin geht es für die ungewöhnliche Gruppe nach Bruchtal, in das Haus von Elrond dem Halbelben. Von dort brechen sie zum Gang über das Nebelgebirge auf. Doch dauert es nicht lange und sie stecken wieder in der Klemme und werden von Orks in eine Höhle unter den Berg verschleppt, nur Bilbo kann durch Zufall entkommen. Der Hobbit irrt lange in der Dunkelheit unter den Bergen umher und findet zufällig einen kleinen, goldenen Ring. Schließlich gelangt er zu einem See tief unter dem Gebirge und trifft auf das Geschöpf Gollum.
Dieser, in Bilbo eine Mahlzeit erhoffend, spielt ein Ratespiel mit ihm, wie es bei vielen Völkern üblich ist, bei dem Bilbo durch Glück gewinnt. Nun sollte ihn Gollum aus den Höhlen führen. Dieser will sich jedoch einen kleinen Ring, der ihn unsichtbar macht – seinen Schatz – auf den Finger stecken, um Bilbo schnell und einfach töten zu können. Der Hobbit entdeckt jedoch früh genug das Geheimnis des Ringes, denn es handelt sich um denselben Ring den er zuvor gefunden hat, und kann Gollum und schließlich auch aus den Orkhöhlen entkommen.
Bilbo trifft alsbald wieder auf seine Freunde, doch schon bald gelangen sie auf eine Lichtung, die nur so von Wölfen wimmelt, und die Kameraden müssen sich auf ein paar hohe Bäume flüchten. Aber auch die Orks aus den Höhlen wollen Rache üben und zünden, als sie ihnen bis auf die Lichtung geflogt sind, unter den Bäumen Feuer an. Die Zwerge, Bilbo und Gandalf sitzen in der Falle. Die großen Adler, die im Nebelgebirge leben, retten sie jedoch noch, bevor es zu spät ist.
So gelangt die Gruppe schließlich bis zum Hause Beorns, der sie gastlich empfängt, obwohl er Zwerge nicht mag und der ihnen einen Weg durch den Wald erklärt. Als sie in den Düsterwald aufbrechen, verlässt sie Gandalf, der andere, dringende Geschäfte hat, und so sind sie nun auf sich alleine gestellt. Lange laufen sie auf dem Alten Waldweg, der von Elben in alter Zeit viel benutzt wurde und den ihnen Beorn vorgeschlagen hat, ohne größere Probleme. Als sie jedoch zum Verzauberten Fluss kommen, der quer durch den Düsterwald fließt und jedes Lebewesen, das in Kontakt mit dessen Wasser kommt, einschläfert, beginnen die Probleme.
Es gelingt allen den Fluss zu überqueren, nur Bombur, der zu fett ist, fällt in das Wasser, schläft auf Grund des verzauberten Wassers ein und nichts vermag ihn zu wecken. So müssen sie den rundlichen Zwerg unter größten Mühen durch den Wald tragen. Er erwacht erst als sie beinahe schon aus dem Wald sind, doch keiner von ihnen ahnt zu dieser Zeit, dass sie sich so nahe am Waldrand aufhalten. So sie sind der Verzweiflung nah, nicht zu letzte weil ihnen der Proviant ausgeht, und glaube, dass sie nie wieder aus diesem dunklen, unwirtlichen Wald hinausfinden.
Als sie nun auf einer entfernten Lichtung Licht sehen, laufen sie ohne nachzudenken vom Weg und auf die Lichter, die einen Ausweg aus dem Wald versprechen, zu – etwas das sie laut Beorn nicht tun sollen. Sie erreichen schließlich die Lichtung, doch wie durch Magie erlöschen die Lichten und die Gruppe steht ohne jeglichen Orientierungssinn im Dunkeln. Dies wiederholt sich noch weitere zwei Mal, bis die Zwerge komplett orientierungslos umhertappen und von riesigen Spinnen, die es in diesem Teil des Waldes gibt, verschleppt werden. Einzig Bilbo bleibt zurück, und macht sich am nächsten Morgen auf die Suche nach den Zwerge. Er findet sie schließlich auf einer Lichtung in dicke Spinnfäden eingebunden und kann seine Freunde mit Hilfe des Ringes vor den Spinnen und ihren Netzen befreien. Jedoch werden die Zwerge, bevor Bilbo wieder zu ihnen stoßen kann, von Waldelben gefangen genommen.
Er folgt den Entführern bis in die Höhle des Waldelbenkönigs, wo die Zwerge in Verließen tief im Berg gefangen gehalten werden. Lange überlegt Bilbo, was er nun machen könnte. Und er hat schließlich die rettende Idee. Er befreit seine Freunde und steckt sie in leere Weinfässer, die von den Elben in den unterirdischen Fluss, der durch die Höhle fließt, gestoßen werden und später an die Ufer Esgaroth, der Seestadt, getrieben werden. So gelangen die Zwerge und Bilbo schließlich auf Umwegen in die Seestadt und auf die letzte Etappe ihrer Reise.
Nach vielen Mühen erreichen sie den Einsamen Berg. Dort machen sie sich endlich auf die Suche nach der Geheimen Tür, die in den Berg führt, so wie es ihnen eine alte Karte verraten hat. Nachdem sie diese geheimnisvolle Tür gefunden haben, gelangen sie durch sie in den Berg hinein und Bilbos Aufgabe ist es nun den Drachen Smaug auszuspionieren.
Dieser ist entsetzlich groß und sitzt auf einem Haufen Juwelen, den er in einer riesigen Halle zusammengetragen hat. Bilbo entdeckt auf der Brust des Getiers eine Stelle, die verwundbar scheint – der restliche Körper ist sonst überall mit einem Panzer aus Gold und Juwelen bedeckt und durch nichts zu durchdringen.
Der Drache entdeckt jedoch auch, dass jemand in der Höhle ist, doch kann er den Hobbit, der den Zauberring trägt und unsichtbar ist, nicht sehen. Doch vermutet er, dass noch andere in der Nähe sind und greift, nachdem er den Berg verlassen hat, die Zwerge an den Hängen des Berges an. Sie müssen sich in den geheimen Gang flüchten. Sie nutzen die Abwesenheit des Drachens um die leere Drachenhöhle auszukundschaften und finden dort viele verlorengeglaubte Schätze.
Währenddessen fliegt Smaug zu Seestadt, denn er glaubt, dass auch die Menschen etwas mit dieser Sache zu tun haben. Durch Bard, einen Nachkommen der Könige von Thal, können die Menschen entfliehen und er selbst erschießt den Drachen an der verwundbaren Stelle, auf die ihn ein Vogel, der Bilbo und die Zwerge belauschte, aufmerksam macht.
Somit ist Smaug besiegt und viele erhoffen nun einen Teil des großen Schatzes zu bekommen. Die Zwerge spielen jedoch nicht mit und verbarrikadieren sich in den Mienen, um der Belagerung der Menschen und Elben standzuhalten bis ihre Verwandten aus dem Osten zu ihnen stoßen können.
Doch eilen auch Orks und Wölfen aus dem Norden herbei, und wollen Rache für die erlittene Niederlage im Nebelgebirge üben. Es kommt zur Schlacht der Fünf Heere, die so genannt wird weil Waldelben, die Menschen von Seestadt, die Zwerge von den Eisenbergen und die Orks in dieser Schlacht kämpfen. Beinahe verlieren die Verbündeten gegen die Heere des Bösen. Einzig durch die Adlern und Beorn, der sich in einen großen Bären verwandelt und heftig unter den Feinden wütet, kann der Sieg davongetragen werden.
Bilbos Aufgabe ist somit erfüllt, und als Belohnung erhält er von Thorin ein Mithrilhemd und einiges an Gold. Thorin Eichenschild, Fili und Kili kommen in dieser Schlacht allerdings um. Dain, sein Verwandter aus den Eisenbergen im Osten, wird Zwerg unterm Berg und teilt den Schatz des Drachen Smaug unter allen Verbündeten auf. Somit kehrt wieder Friede ins Land zurück.
Bilbo verweilt mit Gandalf noch eine Zeit lang bei Beorn und bei Elrond, dem Halbelben, doch dann geht er wieder nach Hause nach Hobbingen, wo man sich noch lange über Bilbos Abenteuer (meist verärgert, den Hobbits finden, dass ein Hobbit ein ruhiges und abenteuerloses Leben zu führen hat) unterhält.